Inspirierende Gedanken und mehr ...

Segenswünsche

Immer dann, wenn die Liebe nicht ganz reicht, sei gesegnet mit Großherzigkeit.

Immer dann, wenn du auf Rache sinnst, sei gesegnet mit Mut zum Verzeihen.

Immer dann, wenn sich bei dir das Misstrauen rührt, sei gesegnet mit einem Vorschuss an Vertrauen.

Immer dann, wenn du nicht genug kriegst, sei gesegnet mit der Sorglosigkeit der Vögel des Himmels.

Immer dann, wenn du dich über die Dummheit anderer ärgerst, sei gesegnet mit einem herzhaften Lachen.

Immer dann, wenn dir der Kragen zu platzen droht, sei gesegnet mit einem tiefen Durchatmen.

Immer dann, wenn du gerade aufgeben willst, sei gesegnet mit Kraft zum nächsten Schritt.

Immer dann, wenn du dich von Gott und der Welt verlassen fühlst, sei gesegnet mit einer unverhofften Begegnung.

Immer dann, wenn Gott für dich weit weg zu sein scheint, sei gesegnet mit der Liebe eines Menschen, die dir sagt:

Er ist doch da!

Sei gesegnet für ein gutes Jahr -

mit allen heilenden Kräften unserer Erde von unten,

mit allem heilsamen Segen des Himmels von oben.

(unbekannt)

 

 

 

Manche Menschen mögen mich weil ich so bin wie ich bin.

Andere verlassen mich, weil ich nicht so sein kann wie sie mich gerne hätten.

(unbekannt)

 

Nicht die Dinge selbst beunruhigen die Menschen,

sondern ihre Meinungen und Urteile über die Dinge.

(Epiktet)

 

Eines Morgens wachst du nicht mehr auf.

Die Vögel singen wie sie gestern sangen.

Nichts ändert diesen Tageslauf.

Nur du bist fortgegangen.

Du bist nun frei und unsere Tränen wünschen dir Glück.

(Goethe)

 

Die Gaben der Natur und des Glücks sind nicht so selten, wie die Kunst sie zu genießen.

(unbekannt)

 

Die drei Siebe des Sokrates

Eines Tages kam ein Bekannter zum griechischen Philosophen Sokrates gelaufen.

"Höre Sokrates, ich muss dir berichten, wie dein Freund ..."

"Halt ein", unterbrach ihn der Philosoph.

"Hast du das, was du mir sagen willst durch drei Siebe gesiebt?"

"Drei Siebe? Welche?", fragte der Andere verwundert.

"Ja, drei Siebe! Das erste ist das Sieb der Wahrheit. Hast du geprüft, ob das, was du mir berichten willst, auch wahr ist?"

"Nein, ich hörte es erzählen, und..."

"Nun, so hast du sicher mit dem zweiten Sieb, dem Sieb der Güte, geprüft? Ist das, was du mir erzählen willst - wenn schon nicht wahr - wenigstens gut?"

Der andere zögerte: "Nein, das ist es eigentlich nicht. Im Gegenteil..."

"Nun", unterbrach ihn Sokrates, "so wollen wir noch das dritte Sieb nehmen und uns fragen, ob es notwendig ist, mir das zu erzählen, was dich so zu erregen scheint."

"Notwendig nicht gerade..."

"Also", lächelte der Weise, "wenn das, was du mir eben sagen wolltest weder wahr, noch gut, noch notwendig ist, so lass es begraben sein und belaste weder dich noch mich damit."

(unbekannt)

 

Bevor du mich verurteilst, stelle sicher, dass du selbst perfekt bist.

(unbekannt)

 

Leb in der Vergangenheit, wenn du traurig sein willst.

Leb in der Zukunft, wenn du ängstlich sein willst.

Wenn du glücklich sein willst, dann genieße den Moment.

(D. Broers)

 

Lebe mit Respekt vor dir selbst und vor anderen.

(unbekannt)

 

Der Geist ist Energie. Steuere sie.

(unbekannt)

 

Wo immerzu die Sonne scheint, da entsteht eine Wüste.

(unbekannt)

 

Ich hatte ein Interview mit Gott.

"Du würdest mich gerne interviewen" fragte Gott.

"Wenn du Zeit hast" sagte ich.

„Meine Zeit ist Ewigkeit"

"Welche Fragen hast du dir ausgedacht für mich?"

"Was überrascht dich am meisten an der Menschheit?"

Gott antwortete:

"Dass die Kindheit sie langweilt.

Sie beeilen sich, so schnell wie möglich erwachsen zu werden,

und dann sehnen sie sich danach wie die Kinder zu sein"

"Dass sie ihre Gesundheit verlieren um Geld zu verdienen

und dann ihr Geld verlieren, um ihre Gesundheit wieder herzustellen"

"Dass sie, indem sie ängstlich über die Zukunft nachdenken,

den gegenwärtigen Moment vergessen,

so dass sie weder in der Gegenwart noch in der Zukunft leben."

"Dass sie so leben als würden sie niemals sterben,

und so sterben, als hätten sie nie gelebt.

Gott nahm meine Hand und wir waren für eine Weile still.

Dann fragte ich... "Als Eltern, was würdest du deine Kinder fürs Leben lehren?"

Gott antwortete mit einem behutsamen Lächeln:

"Zu lernen, dass sie keinen dazu bringen können, sie zu lieben.

Was sie tun können, ist, einfach geliebt zu werden."

"Zu lernen, dass es nicht gut ist, sich mit anderen zu vergleichen."

"Zu lernen, dass eine reiche Person nicht jemand ist, der das meiste hat,

sondern jemand ist, der das wenigste braucht."

"Zu lernen, dass es nur wenige Sekunden braucht, um tiefe Wunden

in jemandem, den wir lieben, zu öffnen

und es viele Jahre dauern kann, um sie zu heilen."

"Zu lernen, dass es Menschen gibt, die sie von Herzen lieben, aber nicht wissen,

wie sie es ausdrücken oder ihre Gefühle zeigen können."

"Zu lernen, dass zwei Menschen das gleiche anschauen können

und es unterschiedlich sehen."

"Zu lernen, dass es nicht immer genug ist, wenn ihnen die anderen vergeben,

sondern dass sie sich auch selbst vergeben."

Und zu lernen, dass ich immer HIER BIN.

(unbekannt)

 

Wenn du glaubst du bist erleuchtet, geh' und verbringe eine Woche mit deinen Eltern.

(Ramdas)

 

Die reinste Form des Wahnsinns ist es, alles beim Alten zu lassen und gleichzeitig zu hoffen, dass sich etwas ändert.

(Albert Einstein)

 

Ich danke allen, die meine Träume belächelt haben. Sie haben meine Phantasie beflügelt.

Ich danke allen, die mich in ihr Schema pressen wollten. Sie haben mich den Wert der Freiheit gelehrt.

Ich danke allen, die nicht an mich geglaubt haben. Sie haben mir zugemutet, Berge zu versetzen.

Ich danke allen, die mich abgeschrieben haben. Sie haben meinen Mut geweckt.

Ich danke allen, die mich verlassen haben. Sie haben mir Raum gegeben für Neues.

Ich danke allen, die mich verraten und missbraucht haben. Sie haben mich wachsen lassen.

Ich danke allen, die mich verletzt haben. Sie haben mich gelehrt, im Schmerz zu wachsen.

Ich danke allen, die meinen Frieden gestört haben. Sie haben mich stark gemacht, dafür einzutreten.

Ich danke allen, die mich verwirrt haben. Sie haben mir meinen Standpunkt klar gemacht.

Vor allem danke ich all jenen, die mich lieben, so wie ich bin. Sie geben mir Kraft zum Leben!

Wem könntest du dankbar sein... der dir eigentlich nichts Gutes wollte, aber dich stärker gemacht hat?

(Paulo Coelho)

 

Wenn deine Seele weint und dein Mund schweigt, ... dann spricht bald dein Körper zu dir.

(DEGAMBA - Life Coaching)

 

Wenn ich alt bin, möchte ich nicht jugendlich aussehen, sondern glücklich.

(unbekannt)

 

Entschuldige dich nie dafür, du selbst zu sein.

(unbekannt)

 

Mut ist nicht, keine Angst zu haben, sondern es trotzdem zu tun.

(unbekannt)

 

Der Auftakt zum Sich-selber-Verwirklichen ist: sich selber überwinden.

(Barbara Egli)

 

Ärger ist wie Säure, er zerfrisst vor allem das Gefäß, in dem er sich befindet.

(Peter Hohl)

 

Wenn der Wind der Veränderung weht, bauen die einen Mauern und die anderen Windmühlen.

(unbekannt)

 

Warum sorgst du dich?

Es gibt nur zwei Möglichkeiten, sich Sorgen zu machen: Entweder du bist gesund oder du bist krank.

Wenn du gesund bist, gibt es nichts, um das du dich sorgen musst.

Wenn du aber krank bist, dann gibt es zwei Möglichkeiten, sich Sorgen zu machen:

Entweder du wirst gesund oder du wirst sterben.

Wenn du gesund wirst, dann gibt es nichts, um das du dich sorgen musst.

Wenn du aber stirbst, dann gibt es zwei Möglichkeiten, sich Sorgen zu machen:

Entweder du gehst nach oben oder du gehst nach unten.

Wenn du nach oben gehst, gibt es nichts, um das du dich sorgen musst.

Wenn du aber nach unten gehst, dann wirst du so beschäftigt sein mit Händeschütteln von alten Freunden,

dass du keine Zeit haben wirst, dich zu sorgen.

(Worrystone)

 

Es ist nicht notwendig, die Laterne eines anderen aus zu blasen, damit die eigene heller scheine.

(Sprichwort auf Swahili)

 

Bei allem was du tust, sei dir sicher, dass es dich glücklich macht.

(unbekannt)

 

Es gibt erfülltes Leben, trotz vieler unerfüllter Wünsche.

(Dietrich Bonhoeffer)

 

 Also ich genieße das Leben, seitdem ich nicht mehr so viele Aufgaben erledige,

sondern öfters mal das Erledigen aufgebe.

(Jochen Mariss)

  

Alle sagten "Das geht nicht". Dann kam Einer, der wusste das nicht, und hat's einfach gemacht.

(unbekannt)

 

Wir müssen auf unsere Seelen hören, wenn wir gesund werden wollen.

Letztlich sind wir hier, weil es kein Entrinnen vor uns selbst gibt.

Solange der Mensch sich nicht selbst in den Augen und im Herzen seiner Mitmenschen begegnet, ist er auf der Flucht.

Solange er nicht zulässt, dass seine Mitmenschen an seinem Innersten teilhaben, gibt es keine Geborgenheit.

Solange er sich fürchtet durchschaut zu werden, kann er weder sich selbst noch andere erkennen, er wird allein sein.

"Alles ist mit Allem verbunden."

(Hildegard von Bingen) 

 

Reines Offen-Sein.

Eine Blume anschauen, ohne sie zu bestimmen.

Einen Menschen annehmen, so wie er ist.

(Willigis Jäger)

 

Wenn es nur eine Wahrheit gäbe, könnte man nicht hundert Bilder über dasselbe Thema malen.

(Pablo Picasso) 

 

Der wirkliche Prüfstein auf dem spirituellen Weg scheint mir die Fähigkeit zu sein,

mit Emotionen umgehen und sich mit Verletzungen aussöhnen zu können.

Je mehr wir Zugang finden zu unserem wahren Wesen, je mehr wir uns der Liebe öffnen können,

desto unabhängiger werden wir von den emotionalen Stürmen des Lebens.

(Willigis Jäger)

 

Unser spiritueller Weg ist ein menschlicher Reifungs- und Ganzwerdungsprozess.

Wenn wir ihn mit Vertrauen und Hingabe gehen, erfahren wir den göttlichen Urgrund, der unser wahres Wesen ist.

(Willigis Jäger)

 

Im ganz gewöhnlichen Leben hat sich unsere spirituelle Erfahrung zu beweisen.

Hier zeigt sich, ob sie den Menschen von innen heraus verwandelt hat.

Inmitten unseres Alltags geschieht Inkarnation, Offenbarung und die Feier der einen Wirklichkeit.

(Willigis Jäger)

 

Als ich mich selbst zu lieben begann,

habe ich verstanden, dass ich immer und bei jeder Gelegenheit,

zur richtigen Zeit am richtigen Ort bin 

und dass alles, was geschieht, richtig ist –

von da an konnte ich ruhig sein.

Heute weiß ich: Das nennt man VERTRAUEN.

Als ich mich selbst zu lieben begann, 

konnte ich erkennen, dass emotionaler Schmerz und Leid

nur Warnungen für mich sind, gegen meine eigene Wahrheit zu leben.

Heute weiß ich: Das nennt man AUTHENTISCH SEIN.

Als ich mich selbst zu lieben begann,

habe ich aufgehört, mich nach einem anderen Leben zu sehnen

und konnte sehen, dass alles um mich herum eine Aufforderung zum Wachsen war.

Heute weiß ich, das nennt man „REIFE“.
Als ich mich selbst zu lieben begann, 

habe ich aufgehört, mich meiner freien Zeit zu berauben,

und ich habe aufgehört, weiter grandiose Projekte für die Zukunft zu entwerfen.

Heute mache ich nur das, was mir Spaß und Freude macht,

was ich liebe und was mein Herz zum Lachen bringt,

auf meine eigene Art und Weise und in meinem Tempo.

Heute weiß ich, das nennt man EHRLICHKEIT.

Als ich mich selbst zu lieben begann,

habe ich mich von allem befreit, was nicht gesund für mich war,

von Speisen, Menschen, Dingen, Situationen

und von Allem, das mich immer wieder hinunterzog, weg von mir selbst.

Anfangs nannte ich das „Gesunden Egoismus“,

aber heute weiß ich, das ist „SELBSTLIEBE“.

Als ich mich selbst zu lieben begann,

habe ich aufgehört, immer recht haben zu wollen,

so habe ich mich weniger geirrt.

Heute habe ich erkannt: das nennt man DEMUT.

Als ich mich selbst zu lieben begann,

habe ich mich geweigert, weiter in der Vergangenheit zu leben

und mich um meine Zukunft zu sorgen.

Jetzt lebe ich nur noch in diesem Augenblick, wo ALLES stattfindet,

so lebe ich heute jeden Tag und nenne es „BEWUSSTHEIT“.

Als ich mich zu lieben begann,

da erkannte ich, dass mich mein Denken

armselig und krank machen kann.

Als ich jedoch meine Herzenskräfte anforderte,

bekam der Verstand einen wichtigen Partner.

Diese Verbindung nenne ich heute „HERZENSWEISHEIT“.

Wir brauchen uns nicht weiter vor Auseinandersetzungen, 

Konflikten und Problemen mit uns selbst und anderen fürchten,

denn sogar Sterne knallen manchmal aufeinander

und es entstehen neue Welten. 

Heute weiß ich: DAS IST DAS LEBEN !

("When I loved myself enough" von Kim McMillen) 

 

Habt Mut, durch alle Biegungen und Windungen eures Lebenslabyrinths  zu gehen!

Es sind Wege der Wandlung hin zu eurem wahren Menschsein.

(Willigis Jäger)

 

Ein spirituelles Leben verlangt nichts Außergewöhnliches von uns.

Es führt in die Gemeinschaft mit allem, was existiert.

Es lehrt uns die Präsenz in jedem Augenblick des Lebens.

(Willigis Jäger) 

 

Mögest du Hoffnung finden in den dunkelsten Stunden und Zielrichtung an den hellsten Tagen.

Frei von aller Bitterkeit mögest du nicht das Universum beurteilen.

(Gebet nach einem Zitat des Dalai Lama)

 

Schenke dem Gesicht im Spiegel dein schönstes Lächeln und der Tag ist dein Freund.

(©Text von Jochen Mariss | Quelle: www.jochenmariss.de )

 

Je stiller wir werden umso mehr hören wir.

Je langsamer wir leben, umso mehr Zeit haben wir.

Je mehr Liebe wir verschenken umso reicher ist unser Herz.

(Jochen Mariss)

 

Hinter jedem Problem, dass dich gefangen nimmt, verbirgt sich die Chance zum Wachstum.

(Jochen Mariss)


Am Ende kommt es gar nicht so sehr darauf an, wie weit wir es gebracht haben,

sondern darauf, ob wir unseren eigenen Weg gegangen sind.

(Jochen Mariss) 

 

Es ist schwer, das Glück in uns zu finden, und es ist ganz unmöglich, es anderswo zu finden.

(Nicolas Chamfort)

 

Die Kirche der Liebe

Diese Kirche lebt nicht als feste Form, nur im Einvernehmen der Menschen untereinander. 

Sie hat keine Mitglieder, außer jenen, die sich zugehörig fühlen. 

Sie hat keine Konkurrenz, denn sie wetteifert nicht. 

Sie hat keinen Ehrgeiz, denn sie wünscht nur zu dienen. 

Sie zieht keine Landesgrenzen, denn das Staaten-Denken entbehrt der Liebe. 

Sie kapselt sich nicht ab, denn sie sucht alle Gruppen und Religionen zu bereichern. 

Sie achtet alle großen Lehrer aller Zeiten, welche die Wahrheit der Liebe offenbarten. 

Wer ihr angehört, übt die Wahrheit der Liebe mit seinem ganzen Sein. 

Weder gesellschaftliche Schicht noch Volkszugehörigkeit bedeuten für sie eine Schranke. 

Wer dazugehört weiß es. 

Sie trachtet nicht, andere zu belehren; sie trachtet nur, zu sein und durch ihr Sein zu geben. 

Sie lebt in der Erkenntnis, dass die Art, wie wir sind, 

auch die Art sein mag von denen, die um uns sind, weil sie um die Einheit weiß. 

Sie macht sich nicht mit lauter Stimme bekannt, sondern wirkt in den feinen Bereichen des liebenden Seins. 

Sie verneigt sich vor allen, die den Weg der Liebe aufleuchten ließen und dafür ihr Leben gaben. 

Sie lässt in ihren Reihen keine Rangfolge zu und keine feste Struktur, 

denn der Eine ist nicht größer als der Andere. 

Ihre Mitglieder erkennen einander an der Art zu handeln, an der Art zu sein und an den Augen 

und an keiner anderen äußeren Geste als der geschwisterlichen Umarmung. 

Jeder einzelne weiht sein Leben dem stillen und liebevollen Umgang mit dem Nächsten und seiner Umwelt, 

während er seine täglichen Pflichten erfüllt, wie anspruchsvoll oder wie bescheiden sie auch sein mögen. 

Sie weiß um die absolute Gültigkeit der Großen Wahrheit, 

die nur dann verwirklicht wird, wenn die Menschheit aus dem obersten Gebot der Liebe handelt. 

Sie verspricht keinen Lohn, weder in diesem noch in jenem Leben, 

nur unsagbare Freude des Seins und des Liebens. 

Jeder trachtet danach, der Verbreitung des Wissens zu dienen, 

in aller Stille Gutes zu wirken und nur durch eigenes Beispiel zu lehren. 

Die zur Kirche der Liebe gehören, kennen weder Furcht noch Scham, 

und ihr Zeugnis wird immer, in guten wie in schlechten Zeiten, gültig sein. 

Die Kirche der Liebe hat kein Geheimnis, kein Mysterium und keine Einweihung, 

außer dem tiefen Wissen um die Macht der Liebe 

und um die Tatsache, dass die Welt sich ändern wird, wenn wir Menschen dies wollen; 

aber nur, indem wir uns zuerst ändern. 

Alle, die sich dazugehörig fühlen, gehören dazu.

(Text der Katharer aus dem 12. Jahrhundert)

 

   

Bei zuviel Gegenwind im Leben, ändere deine Richtung und nutze ihn als Rückenwind.

(De LaRève)

 

Gegenwind macht den Menschen weise.

(Sprichwort aus Frankreich)

 

Vertraue deinem Weg. Er führt dich zu dir.  

(Labyrinth des Lebens)

 

Die Kunst zu leben besteht vielleicht vor allem darin,

seinen eigenen Weg zu gehen und sich dabei die Offenheit zu bewahren,

immer neue Wege zu entdecken.

(Jochen Mariss) 

 

Leid gehört zum Menschwerdungsprozess.

Es bringt uns Offenheit für den nächsten Schritt im Leben

und zeigt uns, wo unser Lebensweg weitergehen möchte.

Immer ist das Leid der Zeitpunkt für eine grundlegende Neuorientierung und Veränderung des Lebens.

(Willigis Jäger) 

 

Ihr sollt nicht eure Flügel falten, damit ihr durch Türen kommt, 

noch eure Köpfe beugen, damit sie nicht gegen eine Decke stoßen, 

noch Angst haben zu atmen, damit die Mauern nicht bersten und einstürzen. 

Ihr sollt nicht in Gräbern wohnen, die von den Toten für die Lebenden gemacht sind. 

Und obwohl von Pracht und Glanz, sollte euer Haus weder euer Geheimnis hüten, noch eure Sehnsucht beherbergen. 

Denn was grenzenlos in euch ist, wohnt im Palast des Himmels,

dessen Tor der Morgennebel ist und dessen Fenster die Lieder und die Stille der Nacht sind.

(Khalil Gibran, arabischer Dichter, 1883-1931)

 

Es gibt zwei Möglichkeiten der Dunkelheit zu entfliehen.

Entweder mache Licht dort wo du bist oder gehe in die Sonne.

(unbekannt)

 

Ein alter Indianer erzählte seinem Enkel folgende Geschichte:

"In meiner Brust kämpfen zwei Wölfe.

Einer ist der Wolf der Dunkelheit und der Angst, des Misstrauens, der Verzweiflung und des Neides.

Der andere ist der Wolf des Lichtes, der Liebe, der Lust und der Lebensfreude". 

Darauf hin fragte ihn der Enkel:

"Und welcher der beiden wird siegen?" 

Der alte Indianer antwortete:

"Der, den ich füttere!" 

(unbekannt)

 

 Still sitzen, nichts tun - der Frühling kommt - das Gras wächst ganz von allein.

(Zen-Spruch)

 

Eine Warnung ist für den Weisen ein Segen, für den Narren eine Beleidigung.

(Sprichwort auf Swahili)

 

Arschengel

Unter "Arschengel" verstehen wir jene Menschen, die uns im Leben am meisten ärgern, aufregen und auf den Wecker gehen.

Es sind die, die uns schlaflose Nächte kosten, an die wir ständig denken müssen, obwohl wir es nicht wollen.

Es sind die, denen gegenüber wir uns hilflos und ohnmächtig fühlen. Es sind die, die uns ständig kritisieren oder verletzen,

uns an den empfindlichsten Stellen treffen und unsere "Knöpfe" drücken.

Diese Mitmenschen sind uns geschickt, um das Wesentliche in unserem Leben zu begreifen!

Sie sind in Wirklichkeit Engel, denen wir dankbar sein müssten, denn ohne sie würden wir niemals mit unseren eigenen Schattenseiten in Kontakt kommen und könnten diese somit auch nie heilen.

Wenn dir das nächste Mal ein Arschengel begegnet erinnere dich daran, dass er nichts für die Gefühle kann,

die er in dir auslöst, sondern dass es ganz allein DEINE Gefühle sind.

Du darfst die Gelegenheit nutzen daran zu wachsen und deinen Frieden zu finden!

(Robert Theodor Betz, www.robert-betz.de)

 

Meine lieben Mitmenschen

Ihr dürft über mich denken und sprechen, wie und was ihr wollt. Ihr dürft mich verurteilen und verachten, ihr dürft mich aus euren Kreisen ausschließen und mich auslachen – ich werde es euch nicht heimzahlen -, weder in meine Gedanken noch in meinen Taten. Ich gestehe euch diese Freiheit einfach zu, so, wie ich mir selbst die Freiheit schenke, meinen ganz eigenen Weg zu gehen und meinem Herzen treu zu sein.

Ich suche meine Wahrheit in mir und lebe sie, und wer mich fragt, dem erzähle ich gerne von ihr.

Ich lebe nicht, um es anderen recht zu machen, sondern einzig und allein,

um meiner inneren Stimme, der Stimme meines Herzens zu folgen.

(Robert Betz, „Raus aus den alten Schuhen“ )

 

Dein Partner oder andere Menschen sind nicht dafür da,

deine Erwartungen zu erfüllen.

Erwartungen sind Gift für unsere Beziehungen.

Du kannst Wünsche äußern, aber akzeptiere und respektiere,

wenn der andere sie nicht erfüllen kann.

(Robert Betz)

 

Oh Herr, Du weißt besser als ich, dass ich von Tag zu Tag älter und eines Tages alt sein werde.

Bewahre mich vor der Einbildung, bei jeder Gelegenheit und zu jedem Thema etwas sagen zu müssen. 

Erlöse mich von der großen Leidenschaft, die Angelegenheiten anderer ordnen zu wollen.

Lehre mich, nachdenklich (aber nicht grüblerisch), hilfreich (aber nicht diktatorisch) zu sein.

Bewahre mich vor der Aufzählung endloser Einzelheiten und verleihe mir Schwingen, zur Pointe zu gelangen.

Lehre mich schweigen über meine Krankheiten und Beschwerden.

Sie nehmen zu und die Lust, sie zu beschreiben, wächst von Jahr zu Jahr.

Ich wage nicht, die Gabe zu erflehen, mir die Krankheitsschilderungen anderer

mit Freude anzuhören, aber lehre mich, sie geduldig zu ertragen.

Lehre mich die wunderbare Weisheit, dass ich mich irren kann.

Erhalte mich so liebenswert wie möglich.

Lehre mich, an anderen Menschen unerwartete Talente zu entdecken,

und verleihe mir o Herr, die schöne Gabe, sie auch zu erwähnen.

(Teresa von Avila (1515 – 1582)

 

Herr der Töpfe und Pfannen,

ich habe keine Zeit eine Heilige zu sein und Dir zum Wohlgefallen in der Nacht zu wachen,

auch kann ich nicht meditieren in der Morgendämmerung und im stürmischen Horizont.

Mache mich zu einer Heiligen, indem ich Mahlzeiten zubereite und Teller wasche.

Nimm an, meine rauen Hände, weil sie für Dich rau geworden sind.

 

Kannst Du meinen Spüllappen als einen Geigenbogen gelten lassen, der himmlische Harmonie hervorbringt auf einer Pfanne?

Sie ist so schwer zu reinigen und ach, so abscheulich! Hörst Du, lieber Herr, die Musik, die ich meine?

 

Die Stunde des Gebetes ist vorbei, bis ich mein Geschirr vom Abendessen gespült habe und dann bin ich sehr müde.

Wenn mein Herz noch am Morgen bei der Arbeit gesungen hat, ist es am Abend schon längst vor mir zu Bett gegangen.

Schenke mir, Herr, Dein unermüdliches Herz, dass es in mir arbeite statt des meinen.

Mein Morgengebet habe ich in die Nacht gesprochen zur Ehre Deines Namens.

Ich habe es im voraus gebetet für die Arbeit des morgigen Tages, die genau dieselbe sein wird wie heute.

 

Herr der Töpfe und Pfannen, bitte darf ich Dir anstatt gewonnener Seelen die Ermüdung anbieten,

die mich ankommt beim Anblick von Kaffeesatz und angebrannten Gemüsetöpfen?

 

Erinnere mich an alles, was ich leicht vergesse;

nicht nur um Treppen zu sparen, sondern, dass mein vollendet gedeckter Tisch ein Gebet werde.

 

Obgleich ich Martha-Hände habe, hab' ich doch ein Maria-Gemüt,

und wenn ich die schwarzen Schuhe putze,

versuche ich, Herr, Deine Sandalen zu finden.

Ich denke daran, wie sie auf Erden gewandelt sind, wenn ich den Boden schrubbe.

 

Herr, nimm meine Betrachtung an, weil ich keine Zeit habe für mehr.

Herr, mache Dein Aschenbrödel zu einer himmlischen Prinzessin;

erwärme die ganze Küche mit Deiner Liebe und erleuchte sie mit Deinem Frieden.

 

Vergib mir, dass ich mich absorge, und hilf mir, dass mein Murren aufhört.

Herr, der Du das Frühstück am See bereitest hast, vergib der Welt, die da sagt: "Was kann denn aus Nazareth Gutes kommen?"

(Teresa von Avila (1515 – 1582))

 

Ich wünsche Dir einen Morgen voller Erwartung,

einen Mittag voller Taten,

einen Abend voller Erfüllung

und eine Nacht voller Dank. 

(Irischer Segenswunsch) 

 

Manchmal müssen wir erst etwas Altes abstreifen, wie eine Haut,

die uns nicht mehr passt, damit etwas Neues wachsen kann.

(Jochen Mariss) 

 

Wechselnde Pfade, Schatten und Licht,

Alles ist Gnade, fürchte dich nicht.

(aus meinem Poesiealbum)

 

Licht und Schatten muss es geben, soll das Bild vollendet sein.

Darum wechseln auch im Leben finstre Nacht und Sonnenschein.

(aus meinem Poesiealbum)

 

Bete nicht um leichtere Last, sondern um einen stärkeren Rücken.

Teresa von Avila (1515 - 1582) 

 

Ramana Maharshis Antwort an seine Mutter, als sie ihn bat, mit ihr nach Hause zurückzukehren:

Die Fügung kontrolliert das Schicksal der Seelen im Einklang mit ihrer Bestimmung.

Alles was nicht geschehen soll, wird nicht geschehen, wie sehr du dich auch bemühst.

Alles, was geschehen soll, wird geschehen, wie sehr du auch versuchst, es zu verhindern.

Dies ist gewiss.

Der beste Weg ist also, still zu bleiben.

(aus: Ramana Maharshi, Die essenziellen Lehren - Eine Reise in Bildern) 

 

Pflicht ohne Liebe macht verdrießlich.

Verantwortung ohne Liebe macht rücksichtslos.

Gerechtigkeit ohne Liebe macht hart.

Wahrheit ohne Liebe macht kritiksüchtig.

Erziehung ohne Liebe macht widerspruchsvoll.

Klugheit ohne Liebe macht gerissen.

Freundlichkeit ohne Liebe macht heuchlerisch.

Ordnung ohne Liebe macht kleinlich.

Sachkenntnis ohne Liebe macht rechthaberisch.

Macht ohne Liebe macht gewalttätig.

Ehre ohne Liebe macht hochmütig.

Besitz ohne Liebe macht geizig.

Glaube ohne Liebe macht fanatisch.

(Asiatische Weisheit) 

 

Für das  Konzert des Lebens gibt es kein Programm.

(friesische Weisheit)

 

Der Mensch denkt, Gott lenkt.

(Sprichwort biblischen Ursprungs)

 

Zuversicht

"Woher wüssten wir, wie wir leben sollen, wenn wir nicht an etwas glauben, dass größer ist als wir? Wer würde uns lehren zu leben? Wer sagt dem Baum, wann die Zeit ist, seine kleinen Blätter auszutreiben? Wer sagt diesen Drosseln da, dass es warm geworden ist und sie wieder nach Norden fliegen können? Vögel und Bäume hören auf etwas, das weiser ist als sie, von sich aus würden sie es niemals wissen.

Oft sitze ich allein in der Wüste und schaue die Lilien an und all die kleinen rosa Blüten und frage mich: " Wer hat euch gesagt, dass es Frühling ist und ihr blühen sollt?" Und ich denke und denke nach, und immer komme ich auf dieselbe Antwort: Das was größer ist als wir, lehrt alle Lebewesen, was sie tun sollen. Wir sind wie die Blumen, wir leben und wir sterben, und aus uns selbst heraus wissen wir nichts. Aber das, was größer ist als wir, lehrt uns, wie wir leben sollen."

(Chiparopai, eine Yuma-Indianerin)

 

Dies Menschsein ist ein Gästehaus. An jedem Morgen eine neue Ankunft.

Eine Freude, eine Melancholie, eine Niedertracht, ein kurzes Gewahrsein, kommen als unerwarteter Besuch.

Heiß sie willkommen und nimm alle auf!

Und seien sie auch eine Horde von Sorgen, die mit Gewalt das Haus durchfegen, der Einrichtung berauben

auch dann, geh redlich mit jedem Gast um.

Vielleicht räumt er Dich frei für eine neue Wonne.

Die dunklen Gedanken, die Scham, die Tücke, begrüße sie an der Türe, lachend und bitte sie herein.

Sei dankbar für jeden, der kommt, weil jeder geschickt ist als ein Wegweiser vom Jenseits.

(Rumi)

 

Wenn viele kleine Leute, an vielen kleinen Orten,

viele kleine Dinge tun, können sie das Gesicht der Welt verändern.

(Sprichwort der Xhosa) 

 

Das globale Dorf

Wenn wir die ganze Menschheit auf ein Dorf von 100 Einwohner reduzieren würden,

aber auf die Proportionen aller bestehenden Völker achtend,

würde dieses Dorf so zusammengestellt werden:

57 Asiaten, 21 Europäer, 14 Amerikaner (Nord u. Süd), 8 Afrikaner,

52 wären Frauen, 48 wären Männer,

70 nicht-weiße, 30 weiße,

70 nicht-Christen, 30 Christen.

6 Personen würden 59% des gesamten Weltreichtums besitzen, und alle 6 Personen kämen aus den USA und Europa.

80 hätten keine ausreichenden Wohnverhältnisse,

60 wären Analphabeten,

50 wären unterernährt.

1 (!) hätte einen PC, 1 (nur einer!) hätte einen akademischen Abschluss.

Wenn man die Welt aus dieser Sicht betrachtet, wird jedem klar, dass das Bedürfnis nach Zusammengehörigkeit, Verständnis, Akzeptanz und Bildung notwendig ist.

Denkt auch darüber nach: Falls Du heute Morgen gesünder und nicht kranker aufgewacht bist, bist Du glücklicher als 1 Million Menschen, welche die nächste Woche nicht erleben werden.

Falls Du nie einen Kampf des Krieges erlebt hast, nie die Einsamkeit durch Gefangenschaft, die Agonie des Gequälten, oder Hunger gespürt hast, dann bist Du glücklicher als 500 Millionen Menschen der Welt.

Falls Du in die Kirche gehen kannst ohne die Angst, dass Dir gedroht wird, dass man Dich verhaftet oder Dich umbringt, bist Du glücklicher als 3 Milliarden Menschen der Welt.

Falls sich in Deinem Kühlschrank Essen befindet, Du angezogen bist, ein Dach über dem Kopf hast und ein Bett zum hinlegen, bist Du reicher als 75% (!) der Einwohner dieser Welt.

Falls Du ein Konto bei der Bank hast, etwas Geld im Portemonnaie und etwas Kleingeld in einer kleinen Schachtel, gehörst Du zu den 8% der wohlhabenden Menschen auf dieser Welt.

Falls Du diese Nachricht liest, bist Du doppelt gesegnet worden, denn:

1. Jemand hat an Dich gedacht. 2. Du gehörst nicht zu den 4 Milliarden Menschen die nicht lesen können. Und... Du hast einen PC! 

(unbekannt - aus dem Internet)  

Einige der hier zitierten Volksweisheiten, Sprüche und Zitate stammen von folgenden Internetseiten,

echte Fundgruben für inspirierende Gedanken: 

http://www.spruch.de/

http://www.aphorismen.de/ 

www.jochenmariss.de 

Ich danke ganz herzlich

Jochen Mariss (gwbi), dem Benediktushof Holzkirchen (Willigis Jäger) sowie der Robert Betz Transformations GmbH (Robert Betz) für die freundliche Genehmigung zur Wiedergabe der entsprechenden Texte und für die

ermutigenden Worte und guten Wünsche bezüglich meiner Zukunftspläne mit AUSZEIT MITTENDRIN. (2016)